Leichtathletik in Gomaringen
EM-Finale mit viel Pech und dennoch ein großer Kampfgeist
Bei den U18-Europameisterschaften in Rieti musste Elisabeth Nawroth eine bittere Enttäuschung verkraften.
Nach einem hervorragenden Start in den Siebenkampf mit persönlicher Bestzeit über 100 Meter Hürden (14,25 Sekunden), starken 14,35 Metern im Kugelstoßen und 5,73 Metern im Weitsprung folgte im Speerwurf das Aus: Alle drei Versuche wurden als ungültig gewertet.
Auf der Homepage des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes zeigte sich Elisabeth trotz der Enttäuschung kämpferisch: „Ich habe versucht, Spaß zu haben, aber das ist schwierig, wenn die Dinge nicht so laufen, wie man es sich vorgenommen hat.“
Beeindruckend war, dass sie den Wettkampf trotzdem mit dem abschließenden 800-Meter-Lauf beendete. Mit 4.692 Punkten belegte sie am Ende Platz 20 bei einer Europameisterschaft, eine Leistung, auf die sie trotz des unglücklichen Verlaufs stolz sein kann.
Wir alle sind stolz auf Elisabeth. Solche Erfahrungen gehören zum Leistungssport dazu und machen junge Athletinnen stärker.





